Wie versprochen eine Rezension eines Buches, das nicht 100% ins Genre passt.
Barb J.C. Hendee ist ein Synonym für ein Autorenehepaar, die diese Reihe gemeinsam schreiben.
Halbblut ist der erste Band der Dhampir- Reihe und der erste bereits auf deutsch erschienene. Der zweite, Seelendieb, ist gerade frisch erschienen(September 08).
Dhampir ist eine ungewöhnliche Fantasy- Serie. Damit ich nicht allzu viel verrate, werde ich einige Details auslassen.
Magiere und ihr Begleiter, der Halbelf Leesil, reisen durchs Land und gaukeln den Leuten vor, daß sie Vampire töten. Sie verdienen damit ihr Geld, denn sie selber schauspielern diese ungewöhnlichen Vorfälle nur und nutzen den Aberglauben der Leute aus.
Bis sie eines Tages auf echte Vampire treffen…
Eigentlich wollten beide ihr Treiben aufgeben und sich in einem ruhigen Städtchen niederlassen. Aber schon bald wird bekannt wer sie sind und sie werden- wieder- um Hilfe gebeten, da Menschen verschwinden und blutleer wieder auftauchen.
Zuerst ungläubig, dann zögernd entwickeln sie eine Beziehung zu den Bewohnern und können bald nicht mehr die Augen verschließen. Und sie entscheiden sich, diese Wesen zu jagen und zu töten. Hätten sie nur geahnt, daß sie nur Marionetten in einem weit größeren „Spiel“ sind und genau das tun, wozu sie angestiftet wurden- hätte alles ganz anders enden können?!
Ungewöhnliche Serie, ganz anders als „typische“ Vampirbücher. Mit nur einem Hauch Romantik sind nicht nur die Hauptcharaktere trotz ihrer nicht ganz so feinen Art sehr liebenswürdig und sympathisch. Aber auch bei den Vampiren weiß man nicht- soll man sie nun verdammen oder bemitleiden?
Der Schluß ist überraschend und ein kleiner Schock, der einen auf die nächste Bände einstimmt.
4 Sterne(weil ich ein alter Romantik- Fan bin und mir das darin fehlt). Und auch für Jugendliche geeignet- allerdings sind einige Szenen etwas blutrünstig.