About a Dragon ist gleich der zweite Band der Dragon Kin-Serie von G.A. Aiken/Shelly Laurenston.
Briec der Mächtige ist ein silberner Drache und er rettet die Hexe Talaith vor dem Scheiterhaufen und einem sicheren Tod. Sie interessiert ihn, denn sie widersteht seinem Charme und hat die bösartigste Zunge, die er je kennen gelernt hat(was etwas heißen will bei seiner Mutter und anderen Drachenfrauen). Gleichzeitig hat sie ein Geheimnis und obwohl er sie gut behandelt und für ihr Wohlergehen sorgt, will sie nicht bei ihm bleiben.
Talaith ist eine Nolwenn-Hexe und besitzt dennoch kaum Macht, weil sie ihr genommen wurde. Sie kann Briecs Überheblichkeit und Arroganz nicht ausstehen, muss aber zugeben, dass er sie gut behandelt und nicht auffrisst, obwohl sie nicht nur ihm auf die Nerven geht, sondern auch seinen beiden Brüdern. Sie sehnt sich nach jemandem, der ihr Leben nicht so einsam sein läßt, hat aber gleichzeitig einen Auftrag, der sie Welt erschüttern könnte. Da sie ihr Geheimnis mit niemandem teilen kann, versucht sie alleine zurecht zu kommen, hat aber nicht mit Briec gerechnet, der durch sie die Bedeutung von Bitte, Danke und Entschuldigung gelernt hat. Schließlich wird sie mehr Freunde und Verbündete finden als sie je im Traum gedacht hätte, und das, obwohl sie fast zur Verräterin geworden wäre.
Fazit:
Voreingenommen merkt man schon stark Shelly Laurenstons Stil, der teilweise sehr gewalttätig ist und deren Sprache von einer Beleidigung zur Nächsten führt. Mir persönlich hat es weniger gut gefallen, den gleichen Stil wie im ersten Band vorzufinden, die Frauen ähneln sich alle fast bis aufs I-Tüpfelchen(alle sind blutrünstig, sarkastisch, bösartig, halt „Bitches“ und „kick-ass“ Heldinnen), ob Haupt-oder Nebencharaktere. Das mag ich als Leser nicht so sehr, die Abwechslung und Vielfalt fehlt, es können weder alle Frauen eine „bitch“ sein noch alle das kleine, verhuschte Mäuschen, ganz zu schweigen von Mischformen! Das ist also der größte Kritikpunkt, außerdem nervt das ständige Beleidigen auch unter den Liebespaaren oder den sogenannten Freundinnen(Annwyl, Talaith und Morfyd).
Daher würde ich 3-4 Sterne geben, obwohl diesmal die Hintergrundgeschichte stärker betont wird und auch länger scheint, darunter leiden Briec und Talaith aber ein wenig.
Das Buch wird allen gefallen, die gerne nur Heldinnen sehen wollen, die die oben erwähnten Eigenschaften besitzen, Weichheit und „schwächere“ Frauen wird man vergebens suchen. Und auch wenn diese Reihe paranormal Romance ist, merkt man schon Laurenstons anderes Genre, Erotik, stark durch, also erst für Erwachsene!
